Samstag, 8. September 2007

Man verzeihe mir...Und: Ist Putzen besser als Sex?

den gestrigen Beitrag. Im Nachhinein betrachtet, ist er wohl ziemlich zeigefingermäßig, was während des Schreibens nicht beabsichtigt war. Ich wollte keine Moralpredigerin sein, aber manchmal hab ich so meine Phasen, in denen ich die Welt besser machen will und den Menschen zeigen möchte, was sie meiner Meinung nach schon lange nicht mehr sehen, weil sie für viele Dinge blind geworden sind.
Wird nicht wieder vorkommen.

(Hach ja,
was ein schönes Lied nicht alles anrichten kann.
Ich höre jetzt zum etwa zehnten Mal "It´s ok to think about ending" von Earlimart und es wird mit jedem Mal intensiver.)

Es ist schon komisch, aber wenn man putzt, ist das unglaublich befriedigend. Ich möchte einen frisch duftenden Raum, einen glänzenden Spiegel oder einen sauber gewischten Boden nicht unbedingt mit einem Orgasmus gleichsetzen, aber die Tätigkeit des Saubermachens an sich, hat schon ihre gewissen Vorzüge.
Ich kann es zum Beispiel machen, wann ich will. Wenn mir langweilig ist, nichts im Radio/Fernsehen kommt, was mich interessiert oder wenn ich nur wieder mal nicht schlafen kann, weil mich was beschäftigt, egal wann, ich kann putzen. Oder aufräumen. Geht auch.
Und ich habe am Ende immer ein positives Ergebnis, dass ich auch noch aktiv beeinflussen kann. Beim Sex soll das ja angeblich doch immer wieder auch vom Partner abhängig sein. Hab ich mir sagen lassen...
Der wunderbare Nebeneffekt, dass das alles dann auch noch einen Nutzen hat, ist nicht zu vergessen. Das Zimmer (oder die ganze Wohnung) ist sauber und ich war eine Zeit lang abgelenkt oder konnte im Zweifelsfall sogar noch besser über eine Sache nachdenken, als im Bett liegend und vor mich hin grübelnd.
Und es hält einen davon ab, aus Langeweile zu essen!
Ja, es ist schon toll...
Ich schreib das übrigens, weil ich grad vorhin das Bad geputzt habe und es mir zu meiner Überraschung echt Spaß gemacht hat, ich konnte wunderbar über das ein oder andere sinnieren.
Zum Beispiel darüber, warum drei Personen ein Arsenal von etwa 30 Zahnbürsten brauchen.

Oh man, das Lied ist einfach genial, ich muss es nochmal sagen. Schade, dass ich das hier nicht einfügen kann...es ist so...tröstlich...beruhigend...einfach schön halt.

Was mich heute richtig nervt ist, dass ich, als ich im Garten war und ein wenig "Unkraut" entfernt habe (keine Angst, ich kann nicht unterscheiden, was jetzt Blumen sind und was nicht, ich entscheide ausnahmsweise aus dem Bauch heraus. Und mein ästhetisches Empfinden sagt mir schon, wo noch was weg muss.), immer wieder volle Kanne in die versteckt wachsenden Brennnesseln gegriffen habe. Das Dumme ist jetzt, dass meine Hand immer noch weh tut, weil diese kleinen Stacheln sich wunderbar in meiner Haut verhakt haben. Und da sag noch einer, Gärtnern beruhige. Gar nicht.

Ich frage mich, warum es Menschen gibt, die ganze Romane denken, innerhalb von zwei Minuten und bei anderen stellt man sich vor, dass völlige Ruhe herrscht, komplette Stille im Hirn.
Ab und zu denke ich so viel, dass ich es gar nicht so schnell aufschreiben kann, wie es mir in den Sinn kommt.
Ich denke sogar in mehreren Etagen. Das funktioniert so: Ich denke über A nach und gleichzeitig denke ich "Ah, du denkst über A nach", was ja Ebene B wäre, dann kommt aber dazu, dass ich denke "Ich denke gerade, dass ich denke, ich denke über A nach", folglich Ebene C.
Ganz schlimm wird es allerdings, wenn man mich dann blöderweise in einem solchen Moment anspricht, denn dann kommt der zweite Gedanke (a) dazu, der lautet dann "Was denkt der/die jetzt über mich", was sich letztlich, um das alles abzukürzen bis zu dem Augenblick steigert, in dem ich dann denke "Was denkt die was ich denke, dass sie denkt, was ich denke". Das erklärt zumindest, dass ich schon mal regungslos dasitzen kann und den Anschein erwecke, dass ich gerade nichts denke. In Wirklichkeit ist bei mir im Kopf aber grade Karneval.
Ich hoffe jetzt einfach mal, dass ich nicht der einzige Mensch bin, der so drauf ist. Das würde mich dann doch frustrieren. Wie so vieles...

Alles fließt...Fengshui-Lasagne und der Humor unserer Zeit

Ja, der Mädelsabend ist vorbei und es gab lecker Lasagne. Vom Aldi. Aber lecker. Leider etwas sappschig (~ flüssig), weshalb sie aber kurzer Hand von mir zur Fengshui-Lasagne umbenannt wurde, weil: alles fließt.

Nachdem ich wieder nach Hause geradelt war, setzte ich mich noch vor die Glotze und genoss seit langer Zeit wieder mal einigermaßen guten Humor.
Ein Programm von Helmut Schleich lief im Dritten und ich habe mir nebenbei einige Gedanken gemacht.
Zum Beispiel, warum es so viele Leute gibt, die sich "Comedian" oder "Kabarettist" nennen, die ich aber kein bisschen komisch finde. Sobald man den Fernseher einschaltet, brüllen einem irgendwelche Personen Sachen entgegen, die zum Großteil weit unterhalb der Gürtellinie und meistens nicht unterhaltend, sondern eher abschreckend sind. Der "Humor", der einem im Augenblick angeboten wird, ist einfach nur laut. Nicht lustig. Manchmal sogar lediglich beleidigend, nicht mehr und nicht weniger.
Meiner Meinung nach gibt es viel zu wenige Sendungen, wie den Scheibenwischer oder "Neues aus der Anstalt". Geistig anspruchsvolles Kabarett, meinetwegen nicht zu hochgeistig, aber mit einem gewissen Niveau, das durchgehend gehalten wird.
Liegt es an mir? Habe ich einen zu ausgefallenen Geschmack was Unterhaltung angeht? Liegt es an meiner Krankheit, dass es einfach kaum mehr wem gelingt, mich wirklich zum Lachen zu bringen? Bin ich die Einzige, die sich über den Wert und die Stellung des Humors, ja, eigentlich auch die erzielte Wirkung Gedanken macht?
Warum können nicht mehr Leute in die Richtung gehen, die Künstler wie Dieter Hildebrandt, Gerhard Polt, Bruno Jonas, die Lach- und Schießgesellschaft, die Biermöslblosn und andere vor längerer Zeit eingeschlagen haben? Warum gibt es nicht mehr die klassischen Kabarettisten, wie zum Beispiel Hagen Rether? Er braucht nicht viel. Ein Klavier reicht ihm, um seine spitzen und teilweise sehr kritischen, aber immer auch wahren Texte zu untermalen. Und auch, wenn das sehr ernst klingt, der Humor, das Lachen, bleibt trotzdem nicht auf der Strecke.
Oder eben, wenn es leichter zugehen soll, Leute wie Jürgen von der Lippe (wohlgemerkt nur in seinen Bühnenprogrammen!, nicht den Shows, die er seit neuestem moderiert)? Auch wenn er ab und zu mal in die unteren Etagen abgeglitten ist, es war nie so niveaulos und ordinär, wie es bei Personen wie zum Beispiel Mario Barth oder dem späten Michael Mittermeier der Fall war.
Und was ich nun gar nicht mag ist, wenn es auf die Randgruppen hinausläuft, weil einem gar keine Pointen mehr eingefallen sind. Dann eben wieder mal auf den Blondienen rumhacken...oder dem Verhältnis zwischen Mann und Frau beim Thema Sexualität.
Ja zefix, es gibt doch noch andere Dinge, als das! Der angeblich beschriebene Alltag besteht nicht nur aus Sex und Vorurteilen!
Das mag alles sehr konservativ klingen, aber ich finde, Humor ist eine ernste Sache und nicht jeder, der drei lustige Geräusche und fünf Grimassen drauf hat, ist es gleich wert, dass man sich einen ganzen Abend damit berieseln lässt.
Hugh, ich habe gesprochen.

Donnerstag, 6. September 2007

Neue Rubrik

Nachdem ich bisher immer nur aufgezählt habe, was ich kann, soll nun auch mal genannt werden, was ich nicht kann.
Eindeutig in diese Kategorie gehört das, was ich heute mehrmals vergeblich versucht habe: Bremsen auf Skates. Es wird mir immer ein Rätsel bleiben, wie man damit gezielt stehen bleiben kann.
Wenn sich jetzt der ein oder andere fragt, wie ich das immer bewerkstellige, ganz einfach: ausrollen lassen oder die nächste Laterne/Ampel/Schild umarmen.
Heute war ich ja auf der Strecke von Gaustadt nach Viereth unterwegs und habe es immer hin geschaft, mich nicht hinzulegen. Is ja schon mal was.
Eine ganze Stunde dauerte das heikle Unterfangen auf acht Rollen und ich muss sagen, dass ich mich eigentlich ganz gut geschlagen habe. Allerdings war ich danach ziemlich geschafft und der Fußweg nach Hause hat mir dann den Rest gegeben.

Wie soll man bei der Familie abnehmen?
Die Mutter kocht so gut wie immer mit Sahne oder creme fraiche, der Vater bäckt die herrlichsten aller Kuchen, zum niederknien und der "Naschschrank" ist immer voll. - Ich hasse es. Ein Grund mehr, wieder nach Erlangen zu gehn.

Noch knappe zehn Tage, dann beginnt das Praktikum und mir geht jetzt schon der Hintern auf Grundeis.
Wie soll ich das nur überstehen?
Ich bin völlig raus aus der Materie.
Lohnt es sich, sich die eigenen Schulhefte noch mal durch zu sehen? Crashkurs in Sachen Deutsch und Geschichte?
Eines ist klar: mein geliebter Baldrian kommt wieder zum Einsatz.
Gaanz ruhig bleiben...
Einatmen...ausatmen...einatmen...Schnappatmung...Kreislauf...isch kann nit me...

Mittwoch, 5. September 2007

Nachtrag zu Was ich kann

Zusätzlich zu den genannten Dingen, kann ich auch noch Schreibtische durchs Haus und sämtliche Stockwerke tragen, Schränke von der Garage in den Keller verfrachten und dort aufstellen UND
ich kann mich unglaublich zusammenreißen.

Voll fett! und Greenpeace macht Urlaub

Ja,
dann bleib ich halt so.
Meine Güte, bis jetz hab ich es ja auch ausgehalten.

Ich war heute im Hallenbad und hab es tatsächlich geschaft, fast eine dreiviertel Stunde Bahnen zu schwimmen. Mir ging die Pumpe nicht mal so heftig, wie ich es erwartet hatte. Starkes Stück!
Und es kam nicht ein Mitarbeiter der berühmten Naturschützertruppe, um zu beanstanden, dass das Becken für mich ja viel zu klein ist und dass das auf keinen Fall artegerechte Haltung ist.
Schwein gehabt.
Dafür sind andere lustige Dinge passiert, die nur ich so erleben kann.
Da wäre zum Beispiel, dass ich beim Verlassen des Bades erst mal schnurstracks meinem Vater hinterher gelaufen bin, bis ich mich gewundert habe, dass die Umkleide ganz anders aussieht, als vorhin...tja, war ja auch Herren...
Das kommt davon, wenn man im Alltag höflich aber bestimmt immer wieder auf die Herrentoilette aufmerksam gemacht wird...

Morgen ist Inlineskaten dran, wenn das Wetter mir keinen Strich durch die Rechnung macht. Wenn doch, geh ich halt im Regen spazieren, hat ja auch was für sich. Schließlich mag ich Regen. Ich freue mich sowieso schon auf den Herbst, meine Lieblingsjahreszeit (mit dem Winter). Endlich kommen wieder die heftigen Stürme, der Wind bläst einem kräftig um die Nase und man spürt, wie langsam der Regen durch die dicke Jacke krabbelt. Tee trinken, lesen, Platten, CDs und Radio hören. Super! Isch freu misch ;-)
Man kann wieder seine Wollsocken und Kuschelpullis anziehen, ohne dafür schräg angekuckt zu werden, weil draußen noch die Sonne scheint, nein, jetzt haben Wolle und Rolli wieder ihre Berechtigung.

Ich muss hier raus!
Seit einer knappen Woche bin ich nun wieder daheim und mir fällt auf, dass sich die alten Gewohnheiten einschleichen.
Da wäre das untertänige Ja-sagen, obwohl man innerlich Nein brüllt.
Oder, dass man Dinge tut, die man eigentlich überhaupt nicht tun will, aber weil man Ärger und Anschnauzereien vermeiden will, geht man den Weg des geringsten Widerstandes und geht halt doch mit der Mutter und dem Bruder Minigolfen; obwohl man weiß, dass es in einem Fiasko enden wird, weil der Bruder nicht verlieren kann und die Mutter das als Chance sieht, mal wieder jemanden auf das Übelste ärgern zu können, um dann dem Bruder vorzuwerfen, dass er ja immer den anderen den Tag versaut, nur weil er nicht verlieren kann...es nervt...
Ich seh zu, dass ich am Samstag hier verschwinde.
Es ist schon wieder so weit, dass ich mich stark zurückhalten muss, nicht ganz laut los zu schreien oder irgendwelche Gegenstände zu zerstören, weil ich so angenervt bin. Aber noch habe ich mich unter Kontrolle.
Wie immer...
Ach, manchmal glaube ich, es hat sich seit Silvester nichts verändert... das ist frustrierend.
Vor allem, wenn man dann auch noch eine Doku über den Lehrerberuf sieht, in der alle Befragten nur jammern und nörgeln und sich beschweren, dass es so ein Scheißjob ist. - Ja meine Güte, es muss doch auch wen geben, der Spaß an dem hat, was er tut. Was ich jetzt am wenigsten gebrauchen kann, sind Leute, die nur rumnölen.
Wo sind die motivierten Lehrer, die immer wieder gerne die Türe zum Schulhaus öffnen und nicht ihr Menschsein am Eingang, spätestens an der Garderobe im Lehrerzimmer an den Haken hängen und zu einem grauen, deprimierten Etwas mutieren? Wo sind die, die mir Mut machen können?

Sonntag, 2. September 2007

Blödes Gefühl

Vor nicht all zu langer Zeit habe ich ja einen kurzen Text über Flo hier eingestellt.
Eine Geschichte, die ich so erlebt habe.
Als ich gerade ein bisschen im Internet unterwegs war, habe ich durch Zufall entdeckt, dass nur wenige Tage vor Flos Gehen ein kleiner Junge geboren wurde, der den gleichen Namen trägt. Sowohl Vor- als auch Nachname sind identisch.
Es war ein blödes Gefühl, das zu lesen. Als wäre Flo gegangen, als er noch da war und vor seinem Abschied schon wieder gekommen. Als beginne sein Leben von vorne. Als wäre sichergestellt gewesen, dass es ihn weiterhin gibt und so konnte er dann in Ruhe gehen, auch wenn er von dem kleinen Kerl sicher nichts gewusst hat.
Wenn ich so drüber nachdenke, kommen mir wieder die Tränen, weil sein Gesicht vor meinen Augen erscheint und ich seine Stimme wieder höre, sein Lachen, das so selten war.
Ich kann mir immer noch nicht verzeihen, dass ich nicht bei seiner Beerdigung war. Sicher, mir ging es richtig beschissen, ich bin mehrmals nahe am Zusammenbruch gewesen und es wäre sicher auch so weit gekommen, wenn ich hin gegangen wäre, aber ... ich hätte gehen sollen.
Auf den vielen Spaziergängen, die in den Tagen darauf folgten, hab ich viel mit ihm "geredet", hab ihm erklärt, dass es nicht ging, dass ich es scheiße finde, was er abgezogen hat, dass ich mich hilflos fühle, weil ich nicht weiß, ob ich nicht irgendwas hätte ändern können; auch dass ich mir nie sicher war, ob ich nicht ein bisschen verliebt in ihn war. Aber ich werfe mir heute noch vor, dass ich nicht dort war.
Es tut mir leid, Flo.
Es tut mir leid.
Ich hoffe, du kannst es ein bisschen verstehen...

Samstag, 1. September 2007

Was ich kann.

Seit gestern weiß ich, dass ich Toilettendeckel wechseln kann.
Seit heute weiß ich, dass es gar nicht so schwer ist, sich auf einen Flohmarkt zu stellen und ein bisschen von seinem alten Kram zu verkaufen, d.h. mit Leuten ins Gespräch zu kommen, ein paar dumme Sprüche abzulassen und so sein Zeug loszuwerden. Tapfer, Stina!

Schmöe:
Ich kann mir nicht helfen, aber wenn ich in ihrem Buch "Fratzenmond" lese, habe ich immer das Gefühl, dass das ein guter Aufsatz einer Achtklässlerin ist.
Sie hat einfach eine sehr ... komische Art zu schreiben, komisch im Sinne von merkwürdig.
Stellenweise habe ich das Gefühl, dass sie nur zeigen will, wieviel sie weiß, wie schlau sie doch ist. Und wenn es mir bei einem Buch so geht, dann leg ich es meist schnell wieder weg. Was ich auch getan habe, denn Leute, die nur die eigene Person in den Mittelpunkt stellen und das auch noch so auffällig unauffällig, kann ich nicht leiden. - Siehe meinen alten Freund Thomas Mann. Der ist auch so eine Type. Seht her, ich kann einen Dreiseitensatz schreiben, ich bin ein Gott! - Furchtbar...

Oh man, was bin ich müde. Flohmarktgang bedeutete heute morgen um fünf loszufahren...ächz...und um halb zwei war Schluss...gähn...
Na ja, jetzt wird gemütlich eine Runde Mensch-ärgere-dich-nicht gespielt. Sehr schön.
Und mein Vater hat lecker Apfelkuchen mit Streuseln gebacken, den ich wieder nicht essen darf (Punkte ohne Ende!!!!!).
Seufz...
Wer schön sein will, muss leiden. (Ein selten blöder Satz.)

Freitag, 31. August 2007

Was macht Spaß und verbrennt Kalorien?

Rasenmähen.
Hab ich heute seit langer Zeit mal wieder gemacht. Circa 250 m² leicht feuchtes, kniehohes Gras, dickes Gras. Ja, auf unserem Waldgrundstück war schon länger keiner mehr...
Aber es war irgendwie eine sehr befriedigende Arbeit. Schließlich gab es ein Vorher-nachher-Erlebnis. Es tat mit jeder geschafften Bahn besser, zu sehen, dass ich voran komme. Vielleicht sollte ich mir so einen Blickwinkel auch für´s Studium anschaffen. Da fehlt mir nämlich noch der Blick für Dinge, die ich als "geschafft" abhaken kann. Ein bisschen hab ich noch das Gefühl, nicht weiter zu kommen.
Obwohl ich ja die Klausuren alle bestanden, gut bestanden habe. Hmmm. Komisch.
Bei anderen fällt es mir immer noch sehr leicht zu sagen "Schau mal was du schon alles geschafft hast! Das ist toll!". Wenn ich mir meinen Weg rückblickend ansehe, dann sind zwischen Start und dem jetzigen Zeitpunkt vielleicht grade mal zwei oder drei Schritte gemacht, wo andere schon (in meinen Augen) zehn oder zwölf Schritte getan haben.
Aber wie heißt es so schön: Zu erkennen, dass wir nicht normal sind, macht uns normaler als die anderen. - Die Erkenntnis steht eben immer am Anfang eines Lösungsweges. Und wenn ich nun schon weiß, dass ich mir immer alles schön mies rede, dann kann ich ja auch dagegen vorgehen.
Aber wie sagte neulich die Therapeutin so schön: Mein Kopf sei sehr geschickt im Ausnahmen und Ausreden erfinden, die mich dann wieder runter ziehen; dieser dumme, unnütze Kopf.

31. August. Man, schon wieder ein Monat vorbei und schon wieder so verdammt schnell. Manchmal hab ich das Gefühl, dass mir die Zeit mit riesen Schritten davon läuft und ich folge ihr im asiatischen Tippelschritt. - Dessen Geschichte übrigens sehr interessant ist. Das kommt nämlich von der Tradition des Füßebindens. Eine brutale Angelegenheit: bereits in sehr jungen Jahren, als Kinder, werden den Mädchen die Füße gebrochen und mit Bandagen eng verschnürt. Ziel ist, den Fuß möglichst klein zu halten, weil das als besonders aufreizend gilt.
Die Frauen leiden unglaubliche Qualen, weil diese Prozedur immer wieder wiederholt wird, auch in späteren Jahren. Oft sind sie nicht einmal in der Lage, zu laufen.
Diese Unsitte hat sich über Jahrhunderte gehalten und ist, glaube ich, erst im 18. oder 19. Jahrhundert wieder von der Bildfläche verschwunden.
Schrecklich sowas.

Gerhard Polt:
Genial.
Besonders im Moment bietet es sich an, seine CD mit dem Titel "eine menschliche Sau" zu hören, da er einen Beitrag zur Gammelfleischdiskussion beisteuert. Ich sage nur Dampfstrahler.
Köstlich.

Französisch:
Jetzt ärgere ich mich, dass ich nicht in der sechsten Klasse auf meine Englischlehrerin gehört habe, die meinte, ich sei "sprachbegabt" und sie könne sich durchaus vorstellen, dass ich mit Französisch gut zu recht käme. - Hätte ich doch bloß Französisch gewählt. Aber nein, Latein musste es sein...
Nun mache ich im nächsten Semester eben einen vierstündigen Sprachkurs, der donnerstags und freitags um 8.15 (!) beginnt.
Erx!
Dabei kann isch doch nur ein bischen den französischen Akso...merde! (Immer hin, fluchen kann ich.) Sacre bleu! (Ich hoffe, man schreibt das so und es heißt das, was ich vermute...)

salut!

Dienstag, 28. August 2007

Was man beim Aufräumen nicht alles findet...

Gerade hab ich meine Ordner im heimischen PC mal wieder ein wenig ausgemistet und dabei kam mir folgender Text unter die Finger, der wohl in der elften oder zwölften Klasse entstanden sein dürfte.
Als ich ihn fand, fühlte es sich so an, als würde man ein Fotoalbum mit Bildern aus seiner Kindheit durchblättern. Ein schönes, sentimentales Gefühl. So viele Momente und Augenblicke kamen wieder hoch, die es nie wieder so geben wird.
Schön war´s.

Aber jetzt: der Text.

Entstehung und Zerfall des Triumvirats:
Die wahre Geschichte
Eine Analyse von Ines F., Katharina D. und Kristina T.


Es war einmal ein König.
Der hatte eine Tochter, die Prinzessin. Sie heiratete einen Frosch, der ihr die goldene Kugel gab. Während der Hochzeit verlor sie ihren Schuh und um zwölf Uhr nachts verwandelten sich sämtliche Gäste in Kürbisse.
Am nächsten Morgen kam der tapfere Prinz Wolf in seinen Zauberpumps und zerschlug die Hecke mit dem Knüppel aus dem Sack. Im Schlafgemach der Prinzessin angelangt warf er diese an die Wand und ritt mit dem Frosch auf seinem weißen Schimmel über die sieben Berge.
Plötzlich, im finstersten Wald, stand ein kleines Männchen vor ihm auf dem Weg aus Lebkuchen und sagte: „Knusper, knusper knäuschen! Macht doch hier ein Päuschen!“
Auf einmal sah das kleine Männchen namens Rübezahl den wunderschönen Frosch und sprach: „Rapunzel, Rapunzel, komm mit in meinen Brunnen! Ich werde dir meinen Uhrenkasten zeigen!“. Der Wolf ritt beleidigt davon.
Allerdings kam er nach 100 Jahren Schlaf ausgeruht zurück und hatte sein Heer aus sieben Zwergen auf sieben Geißlein mitgebracht. Sie kidnappten den Goldesel von Rübezahl!
Frau Holle hatte alles beobachtet, rannte zum Baum, schüttelte ihn, sodass die Brote runter fielen, holte den Apfel aus dem Ofen und bezahlte mit ihren Sterntalern das grauenhafteste, hässlichste, gemeingefährlichste und übel riechendste Wesen: Schneewittchen!!!
Dieses tat sich mit Schneeweißchen und Rosenrot zusammen und gemeinsam bildeten sie das
Triumvirat!
Das Triumvirat,
das auf dem System der Bremer Stadtmusikanten beruhte, saß in seiner Höhle und spann Gold zu Stroh. Als er herein trat fühlte sich Hans im Glück. „s´ ist nirgends besser als daheim!“, dachte er bei sich. Auf einmal versperrte ihm das tapfere Schneiderlein den Weg. Es drohte mit bebender Stimme: „Wenn du es wagen solltest mit deinem Drosselbart diese heiligen Hallen zu betreten, dann hol ich meinen großen Bruder, den Däumling und der sperrt dich dann in den Käfig, wo du von der Pechmarie gemästet wirst!“.
Zum Glück kam Sindbad, der Hausmeister und klärte sämtliche Ungereimtheiten mit einem Machtwort: „Sesam öffne dich!“. Alle bisher beteiligten sprangen aus einer Riesentorte und schrieen lauthals: „Die Hex ist tot! Die Hex ist tot!“. Hans im Glück riss sich vor Freude ein Bein aus und erschlug damit im Taumel der Gefühle die goldene Gans, die verzweifelt auf der goldenen Kugel saß, bereits Schweißtropfen auf der Stirn hatte, weil sie immer noch darauf hoffte, endlich ein hässliches Entlein auszubrüten. Und das infolge beginnende Massen-besäufnis war Grund für den Untergang des hl. röm. Reiches dt. Nation namens „Atlantis“!
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann reiern sie noch heute!

Ende

Niemals!

Was sollte man tun, sobald man fähig ist zu laufen, zu rechnen (einigermaßen) und zu lesen:
Niemals mit der Mutter einkaufen gehen!
Man kann nämlich noch so oft sagen, dass man nichts möchte und das man, ganz speziell, kein Roggen(misch)brot sucht, sondern ein Roggenvollkornbrot (weil: 0 Punkte!): Es hat keinen Sinn! - An jedem Regal wird man gefragt "Wie wär´s denn damit?", "Moggst des?" oder "Hast ned Lust auf ...?" - schrecklich.
Klar, sie meint es ja nur gut. Zu gut. Das Ende vom Lied war, das schließlich doch noch ein Roggenmischbrot im Einkaufswagen landete und ich mich nur schwer zusammenreißen konnte, nicht in Tränen auszubrechen. Aber was soll´s...man ist ja auch nur Tochter und will nicht wegen eines Tobsuchtsanfalles im Globus in der lokalen Presse erscheinen.

Die Brücke ist beendet.
Heftig. Das ist das einzige, was mir dazu einfällt.
Als Lektüre würde sich das sicher lohnen, auch wenn es schwierig wird (bei dem Inhalt) auf die formalen Kriterien einzugehen.
Sowas sollte jedenfalls nie mehr passieren.
Und leider tut es das doch.
Ich bin mir fast sicher, dass ähnliche Geschichten tagtäglich irgendwo auf der Welt passieren. Sei es Afrika, Indien, Afghanistan oder sonst ein hot spot.
Schon ein komisches Gefühl, wenn man sich bewusst wird, dass man so gesehen eigentlich im Paradies wohnt. Man kann einfach so durch die Straßen gehen, in den nächsten Laden, ins Kino, ins Freibad.
Und gleichzeitig sterben soundsoviele Kinder, die völlig unschuldig an dem sind, was um sie herum passiert.
Ich glaube das ,was man dabei empfindet, wenn man darüber nachdenkt, ist erst mal sicherlich Erschrecken, dann aber große, tiefe Dankbarkeit für die selbstverständlichen Dinge. Sei es nur, dass man den Wasserhahn aufdrehen und davon ausgehen kann, dass auch wirklich klares, trinkbares Wasser fließen wird. Oder dass man den Kühlschrank (!) aufmachen kann und der mit Sicherheit etwas Essbares enthält.

Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie es sein mag, wenn man sein Kind wegschickt und einem am Ende nur mehr eine Karte bleibt, auf der steht, dass es irgendeinem hohen Tier leid tut, dass eben dieses Kind gefallen ist.

Auch eine Sache, die vor ein paar Monaten noch undenkbar gewesen wäre. Hätte man mich da gefragt, hätte ich mit einem entschiedenen Nein geantwortet, wenn es darum gegangen wäre, ob ich einmal Kinder möchte.
Jetzt würde ich wahrscheinlich sogar Ja sagen.
Komisch.
Ich glaube, ich werde erwachsen.

Nicht dass der Kinderwunsch ein Zeichen dafür ist, aber darüber nachzudenken, ernsthaft, und abzuwägen, was denn wohl wünschenswerter wäre, in die Zukunft zu denken und sich zu fragen, was sein wird, wo man stehen wird, ob allein oder mit einem Partner, das hat glaube ich mit erwachsen werden zu tun.

Mir fehlt das Praktikum.
Da hatte ich das Gefühl, gebraucht zu werden, etwas zu nützen, hatte einen Rhythmus und eine Arbeit, bei der ich danach auch ein Ergebnis gesehen habe. Und wenn es nur war, dass der Boden geglänzt oder die Meerschweinchen freudig gequiekt haben.
Emma fehlt mir auch.
Der kleine Cocker, dem ich "Sitz" und "Platz" beigebracht habe.
Blödes Gefühl.
Und wenn ich den Bericht durchlese, den die Leute mir mitgegeben haben, in dem sie mich beurteilt haben, dann wird mir ganz komisch, weil so viel Positives drin steht. Ich kann´s mal wieder nicht annehmen...
Ich glaube, Xavier Naidoo hatte Recht, als er am ersten Tag meines Abiturs auf dem Weg zur schriftlichen Prüfung in Englisch aus dem Radiolautsprecher sang "dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer".
Hm.
Ja...

Samstag, 25. August 2007

Und nu?

Hm.
Praktikum ist abgehakt.
Das Nächste droht schon am Horizont.
Orientierungspraktikum hat es auf sein Banner geschrieben und ich höre die Kriegstrommeln dröhnen.
Wer wird der Sieger sein?
Wie kann ich mich darauf vorbereiten, mich für den Kampf an der Front wappnen?

(Meine Sprache passt sich im Moment dem Wortschatz der Brücke an, die sich ebenfalls ihrem Ende nähert.)

Zum Abschluss der drei Wochen habe ich Emma heute noch "Platz" beigebracht, was mich komischerweise stolz macht. - Ach, ich hätt so gern nen Hund...
Aber stattdessen habe ich zwei schwule Wellensittiche und die auch noch in Bamberg. Toll.
Merkt man mir an, dass ich leicht gefrustet bin?

Gestern fiel mir auf, dass ich geistig nie meinen Altersgenossen entspreche bzw. entsprach.
Als z.B. einige aus dem Skikurs ein Lied mit dem Titel "Das sind nie 20 Zentimeter" mitbrachten, dachte ich allen Ernstes an die Höhe der Schneeschicht!
Anderes Beispiel:
Ich mache mir Gedanken darüber, ob ich den Boden sauber genug gewischt habe, eine Mitpraktikantin kontrolliert missmutig die lackierten Fingernägel auf eventuelle Schäden.
Eine Mitbewohnerin, deren Telefonat ich mitbekam, weil sie neben mir saß, springt mit ihrer Großmutter eher rüde um. - Ich sitze dabei, denke an meine (leider bereits verstorbene) Großmutter und werde mir darüber klar, dass ich nie so mit ihr umgegangen wäre, weil ich zu viel Respekt vor ihr hatte. Und weil sie mir sehr fehlt...
Bin ich normal?
Bin ich anders?
Oder sogar anders anders?
Ich meine, ich mache mir Vorwürfe, dass ich zu wenig lerne und andere gehen mindestens drei Mal in der Woche auf Sauftour. Da stimmt doch was nicht...
Wahrscheinlich mach ich mir wiedermal viel zu viele Gedanken.
Wobei mir gerade ein Spruch einfällt, den mir eine Freundin auf einer Postkarte geschickt hat:
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann. - Francis Picard
Irgendwie nicht schlecht.

Jetz geh ich erst ma in die Küche und bereite den Pizzateig für heute abend vor (ich denke schon wieder....: abend groß oder klein?! - Und sowas studiert Deutsch auf Lehramt! Wie würde ein ehemaliger Lehrer von mir sagen: Armes Deutschland.)

Bis denn dann!

Freitag, 24. August 2007

Es ist vorbei, bye bye...Praktikum

Jubel macht sich in der Menge breit:
Morgen ist der letzte Praktikumstag!!!
Jetzt heißt es sich nur noch ein Mal motivieren um sieben aufzustehen und mit dem Rad 15 Minuten Frühsport zu treiben und um eins ist dann Schluss! - Endlich.
Morgen werd ich dann noch vorher beim Bäcker vorbei schauen und bisschen was für die netten Leute mitnehmen und dann ist wieder Freizeit angesagt. - Und ausschlafen!


Was mir beim Kehren eingefallen ist:
Man sollte nicht immer allen Dreck vor sich her schieben. Irgendwann wird der Dreck zu viel und man kommt nur noch langsam voran, muss immer wieder den alten Dreck einsammeln und neu zusammenschieben, um weiter zu kommen. Lieber gleich den Dreck nehmen und entsorgen, dann hat man seine Ruhe und muss nicht irgendwann einen riesigen, kaum zu bewältigenden Berg wegschaffen.
Hat was philosophisches, finde ich...

Heutiger Erfolg:
Habe einem neuen Hund (cockerspaniel) "Sitz" beigebracht! - Ein erhebendes Gefühl. Was man nicht alles erreicht, wenn man dem Affen Zucker gibt oder in diesem Fall der Emma ein Leckerli...
Emma ist goldig und hat mich überzeugt, dass auch Hunde, bei denen Schulterhöhe nicht gleich Tischhöhe ist durchaus nett sind.

Und weil ich gerade herausgefunden habe, dass ich Bilder hier veröffentlichen kann, werde ich glatt ein paar anhängen. Natürlich selfmade.
Und dann geht´s ab nach Hause, ich hab Hunger - und will wissen, wie´s bei der Brücke weitergeht (auch wenn ich den Film ja schon kenne).


Dieses Bild hat einigen Betrachtern schon das ein oder andere Rätsel aufgegeben.

Obwohl doch ganz klar ersichtlich ist, dass das ein Kuss ist.




Das hier ist nicht etwa von Miro, sondern auch von mir.

Eigentlich sollte es anders herum hängen, auf dem Kopf sozusagen, aber nachdem es mal so herum hingestellt worden war, war ich überzeugt, dass es so besser aussieht.




Hiermit wollte ich mich mal bewerben (u.a.). Hab es dann doch lieber gelassen.

Die Vorlage für das Bild war ein Foto vom Standbild "Die Bürger von Calais" (London).






Baum mit Mond. Schlicht und ergreifend.








Tja,
das waren sie erst mal.
Vielleicht kommen demnächst noch ein paar dazu.
Das Bild, das als Hintergrund für die Überschrift des gesamten Blogs dient, ist natürlich auch von mir. Is klar, ne...
Zu denen werde ich dann nichts mehr schreiben ;-)
bis die Tage!

Donnerstag, 23. August 2007

astounding...

Schon komisch wie sehr es einem helfen kann, wenn man einen guten Film kuckt.
Ich hab mir vorhin beim Essen "corpse bride" von Tim Burton reingezogen (in english) und fand ihn mal wieder einfach nur schön. Und ich musste dabei sogar lachen, etwas sehr selten gewordenes.

Gerade eben war ich auf der Institutsseite der Alten Geschichte und habe mir mein letztes Klausurergebnis angesehen.
Wieder bestanden.
Es ist nicht zu glauben.
Und diesmal fehlen mir sagenhafte 0,5 Punkte auf die bessere Note (2,3), stattdessen habe ich jetzt halt 2,7. Aber was soll´s...bestanden ist bestanden und wenn ich mir ansehe, dass 90 durchgefallen sind und der Großteil 3,3 hat, bin ich ja noch richtig gut.

Jetzt kann also das nächste Semester kommen, mit seinen Hausarbeiten, Referaten und Klausuren. - Ich hab Schiss.
Im Augenblick habe ich keine Ahnung, wie ich das schaffen soll. Das könnte allerdings daran liegen, dass ich heute noch nicht mein autogenes Training geübt habe. Beim letzten Mal hatte ich irgendwann das Gefühl, dass die gute Frau mich angelogen hat und dass ich doch schwebe...sehr strange.

Fasziniert bin ich von meinem Händchen was Musik angeht. Es passiert mir echt so gut wie nie, dass ich mir ne CD zulege, die mir nicht gefällt. Dabei entscheide ich meist nach dem Cover, dem Namen der Band oder dem Text eines Liedes, dass ich von einer Gruppe oder einem Künstler gehört habe.
Radiohead ist wieder so ein Fall. Die CD´s lagen zu Hause rum und niemand hat sie gehört. Ich hab mir das Cover angekuckt, das gefiel mir und als ich mir dann die Lieder angehört habe, konnte ich nur genießen, was mir da in meine Gehörgänge rieselte. Traumhaft schön. Mehr kann man dazu nicht sagen.

Seit längerer Zeit habe ich nicht mehr gemalt und als ich es vorgestern ausprobierte, klappte es wunderbar und es ist ein ziemlich gutes Bild geworden. Traurig, aber gut.

Was mich nervt sind die Millionen von Schnakenstichen, die unglaublich jucken. Es scheint als stünden die blöden Viecher auf mein Blut. Jetzt treffen sie sich jede Nacht in meinem Zimmer und geben sich die Kante. Na vielen Dank!

Tierheim ist auch bald vorbei.
Dabei habe ich doch gestern (und heute wieder) meinen Traumhund gesehen und gestreichelt.
Einen Rottweiler-Berner Sennenhund-Mischling. Ein wunderschönes Tier. Zutraulich, ruhig, verschmust, gelehrig. Wenn ich die Möglichkeit hätte, mir einen Hund zu halten, dann den.
Oder ne Deutsche Dogge, die sind auch schön groß und gemütlich.
Hm, wie es scheint bewahrheitet sich der altbekannte Spruch mal wieder: Wie die Frau, so der Wauwau!

Pepe wird wohl eingeschläfert. Armer kleiner Kerl. Mit ihm geht´s ziemlich schnell bergab. Aber lieber schnell und mit wenig Schmerzen, als lang und qualvoll.

Jetzt werd ich daheim anrufen und meine Mutter verarschen *g* "Du, wir haben doch die Klausurergebnisse bekommen...na ja..."
Das wird ein Spaß!
Und nächste Woche geht es in den Nürnberger Tiergarten, juhuu!

Dienstag, 21. August 2007

Gedankensalat

Was ist ekeliger als Katzenkacke auszusieben?
Genau, Hundekacke einzusammeln.
Grund: Die Portionen sind größer. Und zwar um einiges...
Und es riecht einfach extremer.
Aber was tut man nicht alles um besser dazustehen, als die vier Stundenarbeiterinnen, die sich nicht gerade um die Arbeit schlagen.
Ich war also heute im Hundehaus. Das leider leer war.
Die Arbeit war ziemlich ... nass, würde ich sagen. Schließlich musste jede Box drei Mal ausgespritzt werden und nachdem ich den Kniff raus hatte, wie man einen richtigen Strahl aus dem Schlauch bekommt und nicht nur ein paar jämmerliche Tropfen, konnte es auch losgehen.
Nach relativ kurzer Zeit war ich mit dem, was mir aufgetragen war, fertig.
"Hm,...dann kannst jetz erst mal Pause machen." war die Antwort auf die Frage, was ich noch tun könnte.
Eine Antwort, die mir nicht gerade recht war, weil ich mir in solchen Momenten immer ziemlich unnütz vorkomme.
Aber gut, ich hockte mich auf die Veranda. Da hielt ich es allerdings nicht lange aus. Und die Zeit, die das Hundehaus zum Trocknen benötigte, ging ich in das ein odere andere Katzenzimmer, räumte Dreckwäsche weg, wischte den Gang und den Vorplatz; als ich die Boxen wieder eingeräumt hatte war ich fertig mit meiner Arbeit und konnte gehen.

Daheim angekommen wurde erst mal autogenes Training geübt, dann wurden Punkte gezählt (erstaunlich wenig heute - aber dafür kann ich morgen lecker Nudeln mit Tomatensoße essen, hmmmmm) und schließlich wurde gekocht.
Seelachsröllchen, gefüllt mit Champignons und Feta, das alles in Alufolie gewickelt und im Wasserbad gegart. Lecker sag ich euch! - Ich hab schon was drauf in der Küche ;-)

Was ich herausgefunden habe:
Radiohead macht richtig gute Musik.
Bayern 2 ist absolut mein Radiosender.
Wenn man auf dem Boden liegt und die Regalbretter meines Bücherregals anschaut, dann sehen die Schatten der Bücher, die auf deren Unterseite geworfen werden, wie kleine Skylines aus.
Ich hab Angst vorm 17. September und der folgenden Woche, weil: Orientierungspraktikum.
Meine neu gekaufte Hose ist mir zu groß - ärgerlich.
Mir werden nach dieser Woche die Tiere fehlen - das Putzen weniger.
Es geht schon wieder steil auf meinen Geburtstag und auf Weihnachten zu - hoffentlich endet Silvester dieses Jahr besser...
Ich muss lässiger mit mir umgehen und nicht immer alles so ernst nehmen und v. a. nicht alles, was ich tue, in irgendeiner Weise bewerten - es darf auch mal was Sinnloses sein, was einfach nur Spaß macht.

Eine ganze Menge Erkenntnisse, wie ich finde.
Nun gut.
Ich werde heute ein neues Buch anfangen. Sven Regener geb ich auf. Stattdessen beginne ich mit "Die Brücke", dem Buch zum gleichnamigen Film, den ich bereits gesehen und sehr genossen habe, falls man das in diesem Zusammenhang sagen kann; aber der Film ist auf jeden Fall einer meiner Favoriten, wenn es darum geht, zu zeigen, dass nicht alle, die in der Armee gekämpft haben, vollkommen dafür verantwortlich gemacht werden können, was geschehen ist. (Ich glaube, das waren zu viele Kommata...egal.)

Mal sehen, ob ich es endlich wieder schaffe, Dr. House zu kucken. Aber wahrscheinlich lieg ich schon wieder vorher im Bett, weil mir alles weh tut, vor lauter Schrubben und Wischen.
hm...eigentlich könnte ich auch heute abend noch Nudeln essen. Punkte sind genügend übrig...
das wär lecker...ja. Wird gemacht.

Um jetzt diesem sinnlosen Geschreibsel ein Ende zu setzten:
Punkt.

Montag, 20. August 2007

O(h)n(e)line-Anmeldung: sie lebe hoch! hoch! hoch!

Was passiert, wenn man der Universität einen Haufen Geld zu Verfügung stellt, den sie in sinnvolle Neuerungen investieren soll?
Genau:
man richtet eine Onlineanmeldung für die Geschichtsleute ein, die um punkt 12 Uhr, also ab Eröffnung zusammenbricht!
Ich saß geschlagene 3 Stunden vor meinem PC und klickte immer wieder verzweifelt auf "Aktualisieren", in der Hoffnung, dass es irgendwann funktioniert und ich mich endlich für die gewünschten Seminare eintragen kann.
Geklappt hat es schließlich jetzt, um viertel nach vier. Nachdem ich bei meinem lustigen autogenen Training war. - Ich wusste nicht, dass es so schwer ist, nichts zu denken! Dabei dachte ich, das täte ich die ganze Zeit (da, schon wieder!)...
Da glaubt man endlich tiefenentspannt zu sein und was ist? - Der nächste Gedanke taucht auf und schon ist alles wieder im Eimer.
Aber da ich ja lernen soll, lockerer mit mir umzugehen, muss ich mich wohl damit abfinden, dass ich es nicht (noch nicht) perfekt beherrsche. Üben ist angesagt.
Ich zähle weiter fleißig meine Punkte und hoffe auf Besserung!
Bis die Tage ;-)

Freitag, 17. August 2007

Entdeckungen

Es gibt sie tatsächlich.
Bisher dachte ich stets, dass sie nur eine Erfindung wären, aber gestern habe ich einen Menschen kennengelernt, der zu Tieren freundlicher ist, als zu Menschen (speziell zu Praktikantinnen).
Heute hat sich das dann relativiert und es stellte sich heraus, dass dieser Mensch auch zu Tieren unfreundlich ist.
Ich mag grundsätzlich Menschen nicht, die von ihrem Wesen her laut sind. Damit meine ich jetzt nicht nur die Lautstärke im Allgemeinen, sondern auch die Art der Bewegungen, die Gesten, das Verhalten eben. - Es ist schwer zu erklären, aber es gibt eben laute und leise Menschen.
Und wenn dann ein lauter Mensch auch noch unfreundlich ist, ohne ersichtlichen Grund (!), dann ist bei mir ziemlich schnell alles aus. Dann hat es die Person aber mal ganz schwer, sich bei mir wieder beliebt zu machen.
Und eine solche Kombi traf ich eben gestern und auch heute wieder an.
Bei diesen Leuten liegt mir immer die Frage auf den Lippen "Sag mal kannst du mir erklären, was mit dir los ist?". Allerdings kann ich mir vorstellen, dass es diese Leute selbst nicht wissen, dass sie den Grund für ihre teilweise sogar gemeine Art gar nicht kennen und sie das nur noch böser werden lässt. Es lohnt sich also nicht zu fragen. Außerdem lass ich mich nicht gerne grundlos niedermachen.
Überhaupt suche ich immer für alles einen Grund. - Frage mich, ob mir das nicht ab und zu im Weg steht. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein ander Mal erzählt werden (oho, ein Zitat...)
Habe ein neues Hobby:
Fettpunkte zählen.
Und es macht sogar Spaß! ;-)
Man hat pro Tag 50 Fettpunkte, die man verbrauchen darf und 5 Zuckerteufel, die ebenfalls vernascht werden dürfen.
Was man an einem Tag nicht verbraucht, darf man an einem anderen Tag mehr essen. Allerdings nur innerhalb einer Woche, denn nach sieben Tagen verfallen die gesparten Punkte.
Mit der dazu passenden Liste klappt das Zählen wunderbar und es übt das Kopfrechnen kolossal!
Jetzt hoffe ich nur, dass auch ein paar "Punkte" auf der Waage verschwinden...aber man wird sehen.
Bei der Vorgeschichte meines Herrn Lehmanns komme ich nicht weiter, irgendwie reißt es mich nicht vom Hocker. Könnte auch daran liegen, dass ich es jetzt zum zweiten Mal anfange...wer weiß.
*seufz*
Ich bin wie ausgelutscht. Völlig k.o.

Perfektes Dinner:
Irgendwie geht mir der Parfümeur auf den Zeiger. Der hat immer was zu meckern, und wenn es nur die Kleinigkeit ist, dass ihm der Wein nicht gut genug temperiert ist oder (noch besser!), dass ihm das Menü nicht kreativ genug ist, im Vergleich zu seinem, das meiner Meinung nach echt überladen war. Gut, ich hab es nicht probiert, aber ich kann es mir als zu viel vorstellen, wenn so ein Berg an Gerüchen und Geschmäckern auf dem Teller durcheinander gewirbelt wird.
Und sein ständiges Geschnüffle nervt mich auch. Wir wissen alle, dass er Parfümeur ist, aber deshalb muss man doch nicht stundenlang an einer kalten Gurkensuppe rumschnüffeln, da gibt es nicht viel zu riechen, auch nicht für den Großmeister aller Gesichtsärker! *grrrr*, der macht mich kirre, der Typ...
Sympathisch find ich dagegen Nicole und die andere Blonde. Die sind ja wohl mal richtig klasse, mit ihren ständigen Lachkrämpfen. Mal sehen, was heute wieder zum kollektiven Zusammenbruch führt ;-)
Außerdem haben sie eine gute Einstellung zu dem ganzen Spiel, denn etwas anderes ist es ja schließlich nicht.
Aber Mr. Nose himself sieht sich ja an der Spitze...meine Güte, wie kann man nur so eingebildet sein, wie geht das???
Der Personaltrainer. Hm. Ich weiß nicht. Der ist nicht Fisch und nicht Fleisch (das er ja nur durchgebraten mag und Fisch überhaupt nicht). Auf jeden Fall ist er schon mal netter als der andere.
Und die Sachbearbeiterin, Mary, die is auch ganz nett. Ruhig, bisschen zurückhaltend, aber kein bisschen langweilig. Ich glaub, die kann ziemlich unterhaltsam sein.

Nun gut.

Mittwoch, 15. August 2007

Beim Häuten der Zwiebel...

...bin ich mir über meine Vergangenheit bewusst geworden und habe den Entschluss gefasst:
Es gibt keine wirksame Diät! - NIEMALS!

Es war jetzt die 3. und sie hat auch nichts gebracht...irgendwie bin ich einfach unfähig sowas durchzuhalten.
Aber ich beginne die 4. und bin voller Hoffnung, dass es vielleicht doch endlich mal klappt. Es muss sich was ändern, denn so kann es nicht weitergehen.

Ja, ich war wieder im Kleintierhaus und JA, es war wieder langweilig wie sonstwas. Danach waren wieder die Ratten und Frettchen, Mäuse und Hamster dran und es nervte mich wieder, dass ich erneut den Sohn eines Pflegers an der Backe hatte, weil der ständig durch den grade zusammengefegten Dreck gelatscht ist oder mir im eh schon kleinen Rattenzimmer im Weg stand...aber ich blieb ruhig und hörte weiter seinem endlosen Gebrabbel (auch noch mit leicht thüringischem Akzent!) zu.

Dr. House hab ich gestern wieder verpasst, langsam bin ich echt auf Entzug.
Dafür konnt ich mir in Ruhe den Rest meines Murakamis (South of the border, West of the sun) zu Gemüte führen und am Ende zu folgender Meinung kommen: Er hat schon Besseres geschrieben. Kafka on the shore hat mir eindeutig mehr zugesagt, oder die Geschichte, bei der das Mädel in der Klapse landet, deren Name mir aber grad nicht einfällt...egal.
Komischerweise überschneiden sich die Ereignisse in den Romanen immer mit meinem realen Leben, was mich schon oft stutzig gemacht hat. - aber man glaubt ja nicht an sowas wie Schicksal oder Fügung, nein!...

Jetzt hab ich "Neue Vahr Süd" angefangen und auf den ersten Seiten gemerkt, dass Sven Regener irgendwie komisch schreibt. Ständig kommt "dachte er" oder "sagte er". Das nervt einen auf die Dauer ungemein. Mich zumindest.

Aber gut, langsam krieg ich Hunger. Es ist jetz viertel nach drei und ich hab noch nichts gegessen. Sollte ich vielleicht mal tun.
Und heute abend wieder "Das perfekte Dinner", ich freu mich drauf! - Auch wenn ich jedes Mal Hunger bekomme...

Dienstag, 14. August 2007

Gutmütigkeit ist nervig!
Das ist meine Erkenntnis, die ich grade getroffen habe.
Da wartet man brav vor dem CIP-Raum (Computerraum in der Unibib), bis endlich ein Platz frei wird und dann drängelt sich jemand vor, der sich, grade zum Bekannten vor mir dazugestoßen, einfach so auf den frei gewordenen Platz setzt. Die, besser gesagt.
Und wer steht kochend im Türrahmen und hält trotzdem brav die Klappe. - Is klar, ich nun wieder.
Haach, warum kann ich nicht ein Mal ein Arschloch sein? - ich meine bewusst...

Und ich durfte wieder das Kleintierhaus und das Rattenzimmer saubermachen, danach abspülen und abtrocknen.
Ein langweiliger Tag, an dem es nur wenige Highlights gab:
ich wurde drei Mal von einem erwachsenen Frettchen gebissen, nachdem ich es nach seinem gelungenen Ausbruch aus dem Käfig wieder in den selben befördern wollte; Pepe (ein kleiner, weißer Mischling) hat in die Küche gepinkelt und ein Hase hat mich angegriffen, als ich ihm sein Futter auswechseln wollte.
So ist es also, wenn man Praktikum macht: man darf das tun, was die normalen Angestellten am wenigsten mögen und bekommt dann genervte Augen hingedreht, wenn man am nächsten Morgen freundlich und erwartungsvoll fragt, was man denn machen soll.
Ich dachte ja, dass die Zeit im Altersheim nicht mehr zu toppen ist, aber das Tierheim holt langsam auf.
Noch eineinhalb Wochen, dann ist es geschafft.
Vielleicht sollte ich das bisher gelernte autogene Training ein bisschen umändern und mir immer wieder sagen, dass es ja vorbeigeht, es wird nächste Woche enden, danach muss ich nie wieder in ein Tierheim, wenn ich es nicht will (wonach es im Augenblick nicht aussieht), so leid mir die Tiere auch tun.
Oh man, irgendwie fällt mir heute kein lustiger, spritziger Text ein, den ich hier veröffentlichen könnte. Mein Nacken ist mehr als verspannt, ich hab Rücken und Füße, die Bisse tun höllisch weh und nachdem ich den Rat befolgt habe und das autogene Training im liegen (auf dem Boden, mein Schlafsofa ist nicht breit genug um seine Arme neben sich zu legen, ohne runterzufallen) gemacht habe, habe ich auch noch Kopfschmerzen.
Ich bin ein Wrack.
Aber mir fällt grad ein, dass ich heute eine CSI-Ratte gesehen habe. Sie hat ein braun-rötliches Fell und hällt immer den Kopf schief. Woran erinnert uns das???

Nun denn, ich quetsch hier jetz noch nen müde lächelnden Smily hin ;-), so, und das war´s dann für heute.
Vielleicht schaff ich es beim nächsten Eintrag ein wenig mehr Stimmung rüberzubringen, gute meine ich...
Tschö.

Nachtrag zum 13. August

Im Eifer des Gefechts habe ich gestern doch glatt etwas Wichtiges vergessen:
Es war Linkshändertag!
Und wie ich durch das Radio erfahren habe, befinde ich mich mit Charlie Chaplin, Albert Einstein, Jimmy Hendrix und Paul McCartney in bester Gesellschaft. Ach ja, und Ned Flanders, der Nachbar der Simpsons, der ist ja auch Linkshänder. Allerdings unterscheiden sich unsere Ansichten, was Glaube und Religion angeht doch sehr...

Montag, 13. August 2007

Vom Tier gelernt (Teil 1)

Jemand streicht einem sanft über den Rücken.
Fährt mit seinen Fingern gefühlvoll durch die Haare und krabbelt einem dann den Nacken. - Wer wünscht sich das nicht?
Aber wie äußern? Wie sage ich meinem Gegenüber, dass es mir jetzt tausend Mal lieber wäre, wenn er die Klappe halten und mich ein wenig kraulen würde?

Man sollte sich einfach mehr von den Tieren abkucken.
Die machen das ganz einfach:
Katzen z. B. stellen sich vor einem hin, machen kurz "miau", kucken treudoof und schon haben sie einen um den Finger gewickelt. - Mich zumindest.
Und schon entdeckt man eine Seite an sich, die man gar nicht gewohnt ist. Man kann "liebevoll" sein. Na sowas!
Ein anderer guter Trick ist auch, dem ausgewählten "Opfer" um die Beine zu schleichen. - Gut, bei uns Menschen sieht das wahrscheinlich weniger elegant aus und im Restaurant kommt das auch nicht so gut, da sollte man dann doch eher miteinander reden...aber zu Hause...*g*.
Eine dritte Möglichkeit geht folgendermaßen:
Man (als Katze) wartet, bis sich die Praktikantin vor den Katzenklos niederkniet, um wiedermal Katzengoldschürfer zu spielen. Dann schleicht man ein bisschen durch die Gegend und am Ende nimmt man ein wenig Anlauf, krallt sich an Hosenbund und T-shirt fest und steht letztlich auf dem Rücken der Praktikantin, die auf Grund zu großer Unbeweglichkeit nicht in der Lage ist, einen vom Rücken zu nehmen. Dann dreht man sich noch zwei Mal um sich selbst und lässt sich im Nackenbereich gemütlich nieder. Prima Plätzchen!
Auch diese Methode der Annäherung sollte unter Menschen vermieden werden, da folgenreiche Verletzungen auftreten können und außerdem dürfte es sich als äußerst peinlich erweisen, seinem Arzt den Hergang des "Unfalls" zu schildern...

Der Abschnitt "Verhaltenslehre" ist damit beendet.

Tja, die neue Woche hat begonnen und es ging mit dem alten Mist weiter. Ich war wieder im Kleintierhaus und langsam gehn mir die Hasen und Meerschweinchen auf den Zeiger.
Gestern allerdings, durfte ich sogar mit nem Hund raus.
Ja, es war Sonntag und Ja, ich habe gearbeitet. Doppelt freiwillig sozusagen.

Und heute war zum ersten Mal autogenes Training angesagt.
Zwischendurch musste ich mich wirklich zusammenreißen. So ernst ich das ganze auch nehme, aber wenn man mit geschlossenen Augen in einem Korbsessel hockt und die Dame gegenüber sechs Mal "Der linke Arm ist ganz schwer" und ein Mal "Ich bin ganz ruhig, Ruhe kommt von selbst" wiederholt, das auch noch drei Mal insgesamt, dann fragt man sich schon, wo wohl die versteckte Kamera sein könnte.
Blöderweise hatte ich dann auch wieder einen Film (Film: eine reale Situation wird im Kopf weiter gedacht; oft seehr phantasievoll...), musste mich also wirklich sehr am Riemen reißen, um nicht loszulachen.
Es ging aber alles gut und nach einer Weile konnte ich mich auch auf die Sache einlassen. Am Ende war ich wirklich der Meinung, dass mein linker Arm schwerer und wärmer (!) als mein rechter war. - Sehr strange...

Abends hab ich mir dann "Auf und davon - Mein Auslandstagebuch" reingezogen. Ein Aupair in Washington, das mit der Beaufsichtigung der Kinder vollkommen überfordert ist und dessen Englisch hart an der Grenze zur Körperverletzung verläuft. - Da fühlt man sich doch glatt ein wenig intelligent.
Aber ich habe mir sagen lassen, dass man in Amerika mit großen, ehrfurchtsvoll blickenden Augen angesehen wird, wenn man nur ein paar Brocken sprechen kann. Nun ja. Amerika. Ich werd nich ganz warm damit. Aber vielleicht sollt ich erst mal hin und mir dann mein Urteil bilden.
Auch wenn ich mir jetzt schon sicher bin, dass ich trotzdem mehr auf den britischen Akzent abfahre...
So long!

Ich und mein Mut. - Warum ich nicht weiß, wie lang ich noch lebe. (aus schlechteren Tagen)

Der Lautsprecher brüllt irgendwas von "together" und "tonight" und "allways me and you" und ich sitze, hänge allein in meinem Stuhl und weiß, dass ich heute nacht und auch morgen nacht und die Nächte darauf allein sein werde.
Und ich werde die nächsten Wochen, Monate und Jahre allein sein. Egal wo ich bin und was ich tue, ich bin und tue es allein.
Meine Welt besteht aus zwei Personen: Das sind ich und "die anderen". Mehr gibt es nicht.
Diese zwei Personen werden nie ein Paar. "Die anderen" kann prima für sich sein, weil er nicht alleine ist mit sich, weil er sich mag und sich schätzt, weil er lieben kann. Er kann sich lieben.
Ich aber kann nur alleine sein und das nicht gut, weil ich mit mir alleine bin.Ich hasse mich abgrundtief und das Schlimmste ist, dass ich nicht lieben kann.Weil ich nicht lieben darf. Ich verbiete es mir! Ich will den anderen nicht weh tun oder sie enttäuschen, darum liebe ich nicht. - Und liebe doch. Geheim und verboten. Falsch. Und ich hasse mich dafür um so mehr.
Immer wieder hasse ich mich so sehr, dass ich mir nur noch eines gönne: den Tod. Er ist das Einzige, was mir noch zusteht. Aber ich bin zu feige.
Dann fange ich wieder an mich zu schneiden. Ich nehme die aus einem Rasierer feinsäuberlich ausgebaute kleine Klinge aus dem schmalen Karton mit den Pflastern drin und lege sie vor mir auf den Schreibtisch, der vorher schön aufgeräumt wurde. Dann lege ich ein Pflaster daneben und einen Verband.Ich kremple meinen Ärmel hoch und wische die Stelle am Oberarm, an der noch keine Narben sind mit einem feuchten Reinigungstuch ab.Dann nehme ich die kleine Klinge in die Hand und sehe sie mir genau an, danach setze ich sie an, übe einen leichten Druck aus und mache den ersten Schnitt.
Es blutet nicht genug, also folgen ein zweiter und ein dritter Schnitt, bis mir kleine rote Bächlein den Arm herunterfließen.
Ich sehe dem ganzen ruhig zu und werde innerlich leichter. Als es genug geblutet hat, wird das vorbereitete Pflaster genommen und drauf geklebt. Der Ärmel wird wieder herunter gekrempelt. Die Klinge wird abgewischt, in die Schachtel gelegt und diese kommt an ihren Platz im Schrank unter dem Bücherregal.
Dann sitze ich wieder am Schreibttisch.
Ich weiß, dass es falsch war, was ich getan habe.
Ich hätte das tun sollen, was mir in der Therapie gezeigt wurde. Eine der vielen Möglichkeiten, die innere Spannung abzubauen.
Aber ich habe mich wieder geschnitten. Neue Narben werden bleiben.
In den nächsten Stunden wird das schlechte Gewissen in mir brodeln.
Du hast versagt! Du hast dich wieder geschnitten! Versager!
Am nächsten Morgen wird es mich wecken. Subtil und hinterhältig wird es mir aus dem Spiegel entgegenstarren.
Erst wenn ich die Narben nicht mehr spüre, wird es weg sein.
Bis zum nächsten Mal.
Aber habe ich dann vielleicht den Mut, den endgültigen Schnitt zu machen?
Ich weiß es nicht.
Ich weiß nicht, wie lange ich mir noch gebe.
Wie lange lass ich mich noch am Leben?
Nicht einmal ich kann mir die Antwort geben.
Und die anderen wissen nichts davon.
Sie haben keine Ahnung, dass ich mir vorstelle, wie es wohl auf meiner Beerdigung sein wird, während sie mir bei einem Kaffee von ihren schrägen Dozenten oder ihrem Praktikum erzählen. Sie ahnen nicht, dass ich mich schlecht fühle, nur weil sie mit mir hier sitzen und ihre Zeit verbringen. Kein Schimmer von den Vorwürfen, die ich mir mache, weil ich ihnen ihre kostbare Zeit raube. Dabei haben sie mich doch eingeladen. Warum wohl?
Die Selbstzweifel kommen wieder hoch und als sie mich anlachen und freudestrahlend von ihren Mitbewohnern erzählen, frage ich mich wieder mal, warum sie sich eigentlich mit mir abgeben, bin ich mir erneut sicher, dass ich es nicht verdient habe, mit ihnen befreundet zu sein.
Sie haben keine Ahnung, dass ich Angst vor dem Alleinsein habe, dass ich mich davor fürchte, in meinem Zimmer zu hocken und irgendwann doch die ganze Schachtel Tabletten zu nehmen, statt der verordneten Dosis.
Sie wissen nicht wie es ist, wenn man sich zwingen muss, nur eine bestimmte Anzahl von jeder Tablette in das kleine Döschen zu geben, das einen über den Tag hin bis zur Nacht begleiten wird.
Ich habe Angst vor mir selbst.
Angst davor, irgendwann keine Angst mehr vor dem Tod zu haben.
Ich fürchte meinen Mut.
Und das macht es so schlimm, mit mir allein zu sein.
Einmal hab ich Büchner gelesen, die Hundeblume. Darin beschreibt er genau das, was ich fühle.
"Und nun hat man mich mit dem Wesen allein gelassen, nein, nicht nur allein gelassen, zusammen eingesperrt hat man mich mit diesem Wesen, vor dem ich am meisten Angst habe: Mit mir selbst."

Freitag, 10. August 2007

Wie schnell sich eine Meinung ändern kann UND "Das letzte Einhorn"

Heute war nicht nur wieder das Kleintierhaus dran.
Nein, ich durfte auch wieder das Nagerzimmer, sprich die Ratten (sehr cool), den Hamster (langweilig, weil nur am pennen), die Mäuse (zu klein...!) und die Frettchen versorgen.
Letztere lösten folgende Situation aus:
Gedanke beim Erblicken des an meiner Hand schnüffelnden Frettchens: Is ja goldig, voll die Knopfaugen und die süßen Pfoten, die meinen Finger festhalten, das Fell ist auch ganz ....
Gedanke beim gebissen werden: Drecksvieh!
Ja ja, so schnell kann´s gehn. Am Ende war ich dann doch der Sieger und letztlich waren dann alle wieder im richtigen Käfig. Und wenn man nicht grade von ihnen gefressen wird, sind sie wirklich drollig, v.a. die Kleinen, wenn sie, sich gegenseitig zwickend, wie ein Knäuel über den Boden kullern.

Gestern hab ich mit vollem Körpereinsatz gearbeitet und mich nebenbei auch noch auf dem Feld der Pädagogik versucht, da einer der Pfleger seinen Sohn dabei hatte und ihn zu mir brachte; er solle bei mir mithelfen.
Ich war natürlich wieder hilfsbereit wie sonst was, "Klar, kein Ding! Wir kommen schon zurecht.".
Ich blieb souverän. Auch als er zum tausendsten Mal eine Käfigtür offen gelassen hatte und ich den Hasen wieder einfangen musste. Ich sagte nichts und versuchte nebenbei meiner normalen Arbeit nachzugehen, nämlich dem Saubermachen der Käfige.
Im NAchhinein hätte ich doch was sagen sollen, denn als ich grade wieder aufstehen und einen der letzten Käfige schließen wollte, spürte ich einen extrem schmerzhaften, stechenden Schmerz am Kopf.
Natürlich: er hatte das Metalltürchen mit dem lustigen kleinen Stift, der zum Verschließen dient und der nach unten vorsteht nicht zu gemacht. Und ich war beim Aufstehen mit voller Wucht dagegengeknallt.
Es hat zwar nicht geblutet, tut aber immer noch echt heftig weh und ist nahe daran ein Horn zu werden...

Ein wenig versöhnt wurde ich dann gestern aber doch noch, denn am frühen Abend entschloss ich mich dazu, zum Institut für Geschichte in die Kochstraße zu latschen und mal zu kucken, ob die Klausurergebnisse der Klausur aushingen, über die ich mich so tierisch aufgeregt hatte.
(der aufmerksame Leser wird sich erinnern)
Sie hingen aus.
Ich suchte die Liste also nach meiner Matrikelnummer (ja, so schnell wird man zur Nummer!) ab und versuchte mich nicht von den zahlreichen rot unterlegten Kästchen beeindrucken zu lassen, die nichts anderes bedeuteten als "durchgefallen".
Ziemlich weit unten stand dann meine Nummer und ich war mehr als überrascht, als ich am Ende die Zahl "2,0" stehen sah.
Unmöglich! Ich muss in der Zeile verrutscht sein. Nochmal suchen!
Nachdem ich drei Mal meine Nummer auf der Liste gesucht und etwa 10 Mal mit der Nummer auf meinem Studentenausweis verglichen hatte, war ich dann doch überzeugt, die Klausur bestanden zu haben.
Nummer drei von vier. Nicht schlecht bis jetzt.
Wenn das nur so weitergehen würde...

Jetzt werd ich erst mal meinen freien Tag genießen und am Montag zum ersten Mal autogenes Training ausprobieren. Bin ja sehr gespannt ;-)

Mittwoch, 8. August 2007

Weitere Erkenntnis...

...auch von einer jungen Katze.
(v.a., wenn sie einem das Hinterteil direkt ins Gesicht reckt...)

Heute war das Kleintierhaus dran.
Jede Menge Hasen, ein paar Meerschweinchen, Rennmäuse, ein Papagei, zwei Nymphensittiche, Chinchillas und - Degus.
Degus sind eine Mischung aus Ratte und Eichhörnchen, würde ich jetzt mal so sagen... Jedenfalls sind es unglaublich possierliche Tierchen, die ich mir echt anschaffen würde, wenn ich die Zeit hätte, mich wirklich um sie zu kümmern und wenn das nötige Geld da wäre, denn Futter muss ja schließlich auch her.
Erschreckend war, wie viele Hasen auf ihrem Zettel, der an jedem Käfig hängt, als Grund für ihren "Aufenthalt" im Tierheim das Wort Zeitmangel stehen haben. Und noch heftiger ist, dass einige von ihnen einfach vor die Tür gestellt wurden. Ohne Zettel oder sonstwas, einfach auf gut Glück. Eine Sache, die ich echt nicht verstehen kann. Aber es muss auch Idioten geben.

Als ich grade drüber war, einen der Käfige zu reinigen, soll heißen die vollgepinkelte Streu rauszuholen, neues Futter und Heu reinzustellen, schaffte es doch tatsächlich einer der beiden Hasen, aus dem Käfig zu huschen.
Super.
Jetzt durfte ich also hinter diesem kleinen grauen Häschen, das fröhlich durch den Raum hoppelte, herlaufen und versuchen, es wieder einzufangen. Es gelang mir, aber fragt nicht, wie ich danach aussah.
Einer der Hasen, war vor kurzem kastriert worden und war ziemlich agressiv. - Ich bin zwar weiblich (kaum zu glauben), aber irgendwie konnte ich ihn verstehen.

Nach einer kurzen Arzt-Pause (ich, nicht die Tiere!) kam ich zurück und versorgte die Vögel und Degus. Einer der Nymphensittiche kann sogar eine Melodie pfeifen und wir wechselten uns lustig ab, wodurch sich eine prima Konversation entwickelte.

Resüme des heutigen Tages:
Ich kann wirklich mit Tieren.

Frage des Tages (die mir zugegebenermaßen ein wenig Sorgen bereitet):
Will ich wirklich studieren?...

Nachricht des Tages:
Ich habe die NDL-Klausur mit einem Ergebnis zwischen 1 und 2 bestanden, laut Aussage einer Mail der Dozentin.

Menü des Tages:
....ne, Schmarrn....

Ich geh jetz nach Hause, mach mir ne Lecker Forelle mit Erbsen - habe ich schon erwähnt, dass ich leidenschaftlich gerne koche? - und genieße meinen neuen Murakami. In english. (Fragt mich nicht warum ich den nicht auf Deutsch lese. Is ne Macke.)

Um mit einem weiteren Zitat von Homer (S.) zu schließen:
Juhuu!

In diesem Sinne!

Dienstag, 7. August 2007

Erkenntnis des Tages

Ein Katzenpups stinkt fürchterlich.

Montag, 6. August 2007

Praktikum I.

Ich will ´ne Katze!
So ist zumindest der momentane Stand nach dem ersten Tag im Tierheim.
Ich bin mir sicher, dass sich das, so ich die Gelegenheit bekomme mich mal um die Hunde zu kümmern, zu Gunsten eben dieser ändern wird.
Wie gesagt, meinen ersten Tag verbrachte ich damit von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr zusammengeklumpte Katzenkacke (ich sag´s einfach mal deftig) in einem Eimer zu sammeln, die Katzenzimmer, immer hin vier Stück, raus zu kehren und zu wischen, Katzenklos zu spülen und Futter rein zu stellen.
Resultat: oben genannter Wunsch und eine Blase an der linken Hand vom ewigen Wischen mit dem Mopp.
Ja, das ist wirklich Arbeit.
Und es macht Spaß.
UND: Ich hab tatsächlich nichts falsch gemacht + ich habe mich getraut, Fragen zu stellen und mit den Leuten dort zu REDEN!
Wenn ich ehrlich sein soll, habe ich mich glaub ich echt wacker geschlagen und im Vergleich zu den beiden anderen Mädels, die dort noch "arbeiten", hab ich wohl eine positivere Bewertung verdient.
Denn sie waren immerhin zu zweit und haben es nicht mal fertig gebracht zwei Zimmer zu wischen. Nein. Sie redeten und redeten und redeten usw. und begingen den wahrscheinlich größten Fehler, den man als Praktikant nur machen kann: Sie sagten zu einer der Angestellten, dass sie ja jetzt fertig seien, ob sie nicht schon mal unterschreiben und gehen könnten.
Wenn mich nicht alles täuscht, sollte man genau das nicht tun, weil: schlechter Eindruck.
Klar, es geht bei dem Praktikum um nichts, ich muss nur drei Wochen dort arbeiten und dann hat sich die Sache. Aber ich habe (wie immer) auch noch den Anspruch, dass ich meine Sache möglichst gut machen möchte, dass ich den Leuten wirklich eine Hilfe sein will und nicht nur lästig oder gar zusätzliche Arbeit.
Ich hab mir echt Mühe gegeben und immer gleich gefragt, was ich noch machen kann, wenn ich mit einer Sache fertig war.
Zum Schluss hab ich schließlich noch den Gang gekehrt und gewischt.
Und da kam dann die "alte" Stina wieder durch.
Die zwei Mädels waren nämlich damit beschäftigt das Nagerzimmer und die darin befindlichen Käfige zu reinigen und neu einzurichten.
Sie hatten auch gesehen, dass ich den Gang kehre. Keine Frage.
Aber sie liefen jedes Mal wieder mit dreckigen Näpfen und Futterschalen durch den Gang und achteten kein bisschen darauf, ob die Streu, die noch am Napf hängt, nun den frisch gekehrten Gang wieder einsaut oder nicht.
Was mach ich? - Ich halte die Klappe und kehre eben nochmal.
Gleiches wiederholte sich beim Wischen, wobei ich da dem Spiel noch die Krone aufgesetzt habe, denn als ich so vor mich hin wischte, fragte das eine Mädel doch glatt, ob ich nicht auch noch den Boden im Nagerzimmer wischen könnte.
Was mache ich? - "Ja klar, kann ich machen." Und das auch noch mit einem freudigen Lächeln.
Zehn Sekunden später dachte ich mir in beiden Fällen den Gleichen Gedanken, wie ein berühmter amerikanischer Philosoph namens H. Simpson, nämlich "NEIN!".

Aber was soll´s. Es hat Spaß gemacht und die kleinen Katzen, die sofort an meinem Bein hochkletterten und total verspielt den Wischmopp erlegen wollten, haben mich dafür entschädigt.
Tiere tun mir gut.
Das ist das Fazit, das ich nach dem heutigen Tag ziehen kann. Auch wenn mir das nun schon mehrmals gesagt wurde und ich weiß, dass ich mit Tieren sogar besser kann, als mit Menschen.
(Mehr dazu in meinem Artikel auf der NEON-Seite...)
Ich freue mich auf morgen (solang ich nicht daran denke, dass ich die nächsten drei Wochen um 7.00 Uhr aufstehen und da hinradeln muss ;-)

So long,
Stina (die grad fröhlich und zufrieden grinst, weil sie zum ersten Mal seit langer Zeit mal wieder das Gefühlt hat, gebraucht zu werden und etwas zu nützen; und die sich jetzt mit "Schatten im Paradies" in den Schlossgarten legt)